Die Sprache der Aufmerksamkeit

Am Anfang ist die Bewusstheit klar und direkt. Wir nehmen gerade das, was da ist, wahr. Vom ersten Augenblick unseres Lebens an. Sogar auch früher, aber besonders dann, wenn man die Sicherheit und Gemütlichkeit der Gebärmutter verlassen hat. Dann aktiviert sich das Reptiliengehirn, das auf Selbserhaltung vorprogrammiert ist. Es entwickelt sich, indem es die wahrgenommene Erfahrungen speichert. Wir fangen an, sich alles unmittelbar, direkt und so wie es ist bewusst zu werden.Wir lernen die Sprache des echten Lebens, weil die Bewusstheit eines Kindes ungestört ist.

Die Sprache der Aufmerksamkeit

Und dann, etwa um dritten Lebensjahr, bemerkt das Kind allmählich, dass das direkt Wahrgenommene und Bewusstgemachte für die Umgebung nicht wichtig ist. Langsam fängt das Kind an, die „frühere Sprache und Kommunikation“, durch die es bisher seine Vernunft entwickelt und gebaut hatte, zu verwerfen und neue, für die Umgebung akzeptierbare Muster zu lernen. Das Kind spürt, das es nicht bedingungslos akzeptiert wird und beginnt, seine Nächsten (in erster Linie die Eltern und Familienmitglieder) zu imitieren, indem es verschiedene Masken aufsetzt, seine Persönlichkeit und sein Verhalten ändert und zu manipulieren beginnt. Alles mit dem Ziel, den eigenen Willen zu verteidigen und zu behalten. Das Kind lernt, die erwünschte Wahrnehmungen im Einklang damit, worauf seine Umgebung die Aufmerksamkeit ausrichtet, zu selektieren. Dadurch imitiert das Kind die Wirklichkeit, es akzeptiert die erwartete Wirklichkeit und lehnt die bewusstgemachte Wirklichkeit almählich ab. Langsam, aber sicher (es hängt davon ab, wie beharrlich sind die Eltern in ihren Bemühungen, den Willen des Kindes zu stören) verlässt das Kind ihre „eigene Welt“, eigene Wirklichkeit und die Macht, eigene Wirklichkeit zu begleiten.

Im Alter von drei Jahren verliert man die Fähigkeit, sich spontan zu orientieren, spontan zu wirken und seine Aufmerksamkeit spontan zu richten und dann bekommt man eine neue Vernunft, die eine neue Wirklichkeit wahrnimmt und allmählich die Macht über die angeborene Vernunft übernimmt. Diese neue Vernunft ist eine Installation, ein Werkzeug mit demWände undIsolation gebaut werden.

Die Sprache der Aufmerksamkeit

Aber keine von Abhängigkeiten, die durch erlernte Wirklichkeit und vorbestimmte Warnehmung entstanden ist, kann den ursprünglichen Willen zu eigenem Leben überwältigen.Nachdem mandas Existierende ekannt hatte,macht man sich auf „die Suche“. Man fängt an, alles was man Wirklichkeit nennt, zu überprüfen, besonders die Wirklichkeit, durch die unser „Ich“ bestimmt ist. Und Schritt für Schritt befreit man sich von eigener Selbstbeschreibung. Und man erinnert sich... Da jede Erfahrung eine energetische Kombination im bestimmten, auch einem indirekten Wahrnehmungsmoment ist, steht alles in unserer Körpermatrize energetisch eingeprägt. Wenn man sich von seiner dialogischen Vernnft befreit, kann man sich an jede Erfahrung erinnern.

Und was haben wir davon? In erster Linie kommen wir an die Erkenntnis näher, wer wir sind und in welchem Verhältnis wir zu unserer Umgebung stehen. In dieser Hinsicht ist es nötig, die Informationen, die in uns gespeichert sind (Kenntnisse, Fertigkeiten, Erfahrungen, Möglichkeiten...) zu verstehen. Wir brauchen bestimmte Methoden und Techniken, die uns dabei helfen.

Eine derverschiedenen Methoden, die uns ein harmonisches Weltbild zu entwerfen hilft, ist gerade die Fraktalmethode.

Das Verwandtschafts- oder das Ähnlichkeitsprinzip wird benutzt, während die Person ihre erste Fraktalzeichnung macht. In einem bestimmten Augenblick tragen wir unsere inneren Zustände unbewusst in die Zeichnung ein. Wir zeichnen uns selbst, unsere Erfahrungen, Gefühle, Gedanken, unseren Körper. Diese Zeichnung enthält Informationen über uns selbst. Die Zeichnung und der Zeichnende ähneln sich wie zwei Regentropfen. Betrachten wir die Welt, die uns umgibt, als eine fraktale Struktur, dann können wir uns den Zeichnenden als einen Makro- und die Zeichnung als einen Mikrokosmos vorstellen. Die Beiden sind in einer ständigen Interaktion, d.h. der Mensch verändert und erneuert die Welt, indem erseine Umwelt gestaltet, und die Umwelt beeinflusst gleichzeitig das Leben jedes einzelnen Menschen und verändert es. Dementsprechend unterliegt auch der Zeichnende durch die regelgemäße Korrektion seiner Zeichnung einer Veränderung. Man wird das, was man sieht.

Die Sprache der Aufmerksamkeit

Gerade das ist das Wesentliche bei dieser Art der Kunsttherapie. Eine Veränderung von innen nach außen. Bei der Fraktalmethode werden äußere Reizungen und ihre Auswirkungen völlig ausgeschlossen, womit eine Ausschaltung der Vernunft zugunsten des Unbewussten erzielt wird. Auf diese Art und Weise bekommt der Zeichnende ein echtes Bild seines tiefsten psychoemotionellen und physiologischen Zustandes.

Das Selbstporträt Jeder, der ein Porträt zu zeichnen oder zu malen versucht hat, wird sich wahrscheinlich über die Tatsache einig sein,...

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